Die Geschichte von La Petite Pierre (oder "Lützelstein" - PARVA PETRA -) beginnt im Mittelalter. Die strategische Bedeutung des Ortes vor Augen, haben Bischöfe im zwölften Jahrhundert ein Schloss gebaut, um einen reibungslosen Güterverkehr zwischen Lorraine und der elsässischen Ebene zu
gewährleisten. Zudem gab es von La Petite Pierre aus die Möglichkeit, nach Bitche zu gelangen, um dort Handel zu betreiben.
Seit der Zeit der Kelten sind bis heute zahlreiche historische Monumente im Gebiet der Vogesen zu finden. Besichtigt man diese, begibt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit durch verschiedene Epochen. Von Schloss Lichtenberg (12. Jhdt.) über gotische Heiligtümer zu St. Louis (16. Jhdt.). Mit etwas Glück finden Sie vielleicht sogar den verlorenen Schatz in der Donon Gegend....

Obwohl sie ursprünglich als Lagerräume genutzt wurden, dienten Höhlen im Graufthal später auch als Behausungen. Sie gelten als einer der mystischsten Orte des Elsass und die vielen Legenden, die mit der Zeit über sie entstanden sind, verleihen ihnen einen besonderen Charme.
Im Museum du Sceau erfährt man einiges über die Geschichte der nördlichen Vogesen. Ausgestellt werden, neben original versiegelten Dokumenten, viele Faksimile, nach Themengebieten sortiert: das französische Imperium, Familien, religiöse Institutionen etc.. Rekonstruierte Schilder, Rüstungen und Schwerter mit entsprechender Hintergrundakustik
und Lichteffekten sorgen für ein ritterliches Ambiente.
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Hinter der Kirche von Sainte Croix ließ 1417 Graf Burkhard einen Kirchhof errichten. Die äußerst bemerkenswerten Fresken dort, zeigen Szenen der Erlösung. Sie gelten als zu den ältesten in ganz Frankreich gehörend.

Nachdem es sieben Jahrhunderte unbeschadet überstanden hat, ständig und zeitgemäß der jeweiligen Situation angepasst, gebührt dem Schloss Lichtenberg heute besondere Beachtung. Seine Aufgabe im 21. Jahrhundert ist es nun, ein Kulturzentrum zu beherbergen, zusammen mit einer Ausstellung über rheinische Burgen und Schlösser, einem speziellen Angebot für Schulklassen, einem Gastronomiebereich und einer Freilichtbühne.
Die Landschaft und alle genannten Sehenswürdigkeiten lassen sich hervorragend über Wanderwege erkunden, die in allen Schwierigkeitsgraden, vom Hobby- bis zum Profiwanderer, existieren.
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