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Vor dem Zweiten Weltkrieg war Ammerschwihr ein wahres Märchendorf mit seinen Befestigungsbauten, seinen Türmen, seiner Weizenscheune, seinem Giebelhaus und seinen Weinkellern in denen die leeren Weinfässer geduldig auf den Wein warteten, der auf den benachbarten Hügeln reifte.
Ein Dorf so reich, dass es gleich drei Herrschern gehörte! Dem Kaiser, dem Landherr von Ribeaupierre und dem Landherr zu Hohlandsberg. Zu jener Zeit zählte Ammerschwihr drei hohe Beamte, drei Tore und drei Türme.
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1944 erfuhr die kleine Stadt eine dramatische Zeit während der Kämpfe um Colmar. Sie erholte sich allmählich und nach und nach wurde das Stadtbild wiederhergestellt. Eine Sache wurde jedoch gänzlich vom Krieg verschont: Die Weinkeller in denen die leeren Weinfässer geduldig auf den Wein warteten, der auf den benachbarten Hügeln reifte.
Bis heute hat sich Ammerschwihr den Ruf als eine der großen Weinstädte bewahrt.
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